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Sprechen

Der Ansatz „Absolutely Learning“ entwickelt die gesprochenen „Expressive Arts“ mit einer breiten Palette von gesprochenen Aktivitäten. Brainstorming, Organisation und Planung wird als natürlicher und selbstverständlicher Bestandteil des Lernens gefördert. Dafür gibt es den anpassungsfähigen „Storyboard“-Ansatz, der auch von Kindern verwendet werden kann, die noch nicht schreiben können.

Leitfaden

Wenn ein Kind noch nicht gesprochene „Expressive Arts“ organisieren kann, dann gibt es kaum einen Grund mit dem Schreiben anzufangen. Letztendlich ist ein Text eine schriftliche Repräsentation dessen, was das Kind gesprochen hätte.

Lesen

Jedes Kind kann rasch mit dem Ansatz „total text“ das Lesen lernen, der volles Verständnis und "Wortbilder im Kontext" umfasst. Kinder brauchen nur einige Minuten, um zu verstehen, wie sie sich selbst Lesen beibringen können. Dies kann solo, paarweise oder in kleinen Gruppen passieren. Das Lesenlernen mit „total text“ verbessert auch die Aussprache und Wörtertrennung und bietet erhebliche Unterstutzung für die Kinder, um ihr eigenes, intuitives Verständnis von Phonetik zu entwickeln.

Umfangreiches Lesen folgt. Dieses beinhaltet auch Gruppen-Synergy, Rückmeldungen, Präsentationen und Performance.

Phonetisches Gerüst zuerst

Die gängigen, konventionellen Methoden für Lesenlernen verlangen, dass Kinder zuerst ein phonetisches Gerüst lernen müssen. Diese Methode hat damit einen großen Mangel. Der phonetische Ansatz ist die unnatürliche umgekehrte Richtung von intuitivem, natürlichem Lernen. (Vorschul-) Kinder sind gewöhnt ihr eigenes Gerüst aus der chaotischen Welt zu entwickeln.

Fortschrittsvergleich während der Lesenlernphase

„total text“: Von Anfang an lesen die Kinder erfolgreich mehr als 30 Wörter pro Minute im Kontext.

Phonetisches Gerüst zuerst: Eine langsame und lange Einführungsphase führt zur Dekodierung von Wörtern, womit unter 10 Wörter pro Minute gelesen werden.

Schreiben

Es gibt mit diesem Ansatz reichliche Möglichkeiten sich mündlich auszudrucken, und Schreiben ist lediglich der Höhepunkt dieses Lernprozesses. Schreiben hält fest, was das Kind gesagt hat oder hätte. Organisation und Planung waren Bestanteile der mündlichen Aktivitäten und finden weitere Verwendung während des Schreibens. Jedes Kind entscheidet sich, wann und wie es die Sprache zum Schreiben bringen will.

Wegen des umfangreichen Lesens hat das Kind schon viele Wortbilder und Grammatik fest im Kopf und dadurch wird die Rechtschreibung (inkl. Buchstabieren) erfolgreicher erreicht als sonst. Das Buchstabieren erfolgt mit Bezug auf Wortbilder - die Vorgehensweise der meisten Erwachsenen und das ist auch unser Ziel.

Bemerkung

Der schnelle herkömmliche Übergang zum Schreiben wird häufig mit der Erklärung gerechtfertigt, dass sonst die Kinder nicht zum expressiven Ausdruck kommen können. Diese Möglichkeit könnte für „Instruktion“ nötig sein. Die unerwünschten Auswirkungen sind vielfältig. Ausschlaggebend ist, dass während das Kind zu schreiben beginnt, oft falsch buchstabiert wird. Dies stört den Aufbau eines verlässlichen, korrekten „Wortbild“-Gedächtnisses und deshalb haben viele Kinder immer wieder Probleme mit Buchstabieren trotz zahlloser Listen von Wörtern, die gelernt werden müssen. Dieses Verfahren ist für die meisten Kinder öde und langweilig und erzeugt oft Versagenerlebnise. Das heißt es ist kein positiver Ansatz.

Workshop: Entdeckungsreise Muttersprache Sprechen, Lesen, Schreiben